Franzjörg Krieg als Fotograf

Franzjörg Krieg als Fotograf

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Lissabon

28.11. – 08.12.2025

Anlässlich einer Internationalen Konferenz kam ich zum ersten Mal nach Portugal. Die Konferenz fand in der Universität von Lissabon statt und dauerte 4 Tage. Mit zwei Tagen Vorbereitungen in Lissabon gab es wenig Gelegenheit, die Stadt oder gar etwas vom Land zu sehen. Die Side-Events boten allerdings kleine Fenster für kurze Blicke auf den Aufenthaltsort.

Der Flugplatz von Lissabon liegt mitten in der Stadt, was schon lange dazu führte, einen neuen Flughafen außerhalb der Metropole zu planen.

Lissabon liegt an der Atlantikküste und der Mündung des Flusses Tejo, der in eine weite Bucht mündet. Die Lage an der nördlichen Seite dieser Bucht und die Gliederung der Stadt durch sieben größere bis zu rund 250m hohe Hügel macht allein schon die Topographie spannend und interessant.

 

 

 

 

Das Zentrum der Stadt liegt im rechten Teil des Bildes, dort, wo der Name der Stadt steht. Auch wir haben uns hauptsächlich dort aufgehalten.

Schon vom Flugzeug aus konnte man die Brücke des 25. April sehen (Tag der Befreiung von der faschistischen Diktatur).

Die Hohe Säule trägt eine Christusstatue, die zwar auf der Südseite des Tejo steht, trotzdem aber Wahrzeichen von Lissabon darstellt. Die Brücke sieht man oben auf der Karte ebenfalls.

Man gewöhnt sich schnell daran, dass die Flugzeuge in hoher Taktung direkt übers Hotel fliegen.

Und die Kondensstreifen über dem Hotel zeigen die Lage des Flugplatzes an

Die Metro mit ihren 4 Linien (rot, gelb, blau und grün) erschließt die ganze Stadt. Für 7 Euro kann man ein Tagesticket buchen, mit dem man alle Metro- und Buslinien benutzen kann. Aber auch die Taxis sind bedeutend billiger als in Deutschland und empfehlenswert. Es gibt an fast jedem Punkt der Stadt nach Bestellung fast keine Wartezeiten.

Der Wikipedia-Artikel zu Lissabon gibt viele Hinweise für einen Aufenthalt – was uns aber nichts nützte, weil uns einfach die Zeit dazu fehlte. Wir konnten aber die Metro ausprobieren (Achtung: viele Aufzüge und Rolltreppen funktionieren nicht) und hatten anlässlich zweier Abendveranstaltungen Gelegenheit, an pittoreske Plätze der Stadt zu kommen.


Praça do Comércio

Fährt man von der Anlegestelle der Fähren in die Altstadt und von dort hoch zu den Anhöhen um das Castelo de São Jorge, hat man einen guten Ausblick auf Teile der Stadt.

Überall laden Restaurants ein und auf vielen Plätzen in der Stadt gibt es Live-Musik zu erleben.

Eine Stadt wie diese ist noch lange in die Nacht lebendig. Wir hatten einen Abend lang Gelegenheit, bei einem Welcome-drink eine Bar kennenzulernen, die mit live-Jazz und Bordell-Atmosphäre uns allen sehr viel Spaß machte.

Auch die Umgebung bot pittoreke Bilder

Das Konferenz-Dinner in einem alten Palast war eine ganz besondere Überraschung





Lokale, um in besonderer Atmosphäre essen zu gehen, gibt es wohl wie Sand am Meer und man braucht schon einheimische Hinweise, um aus dem gewaltigen Angebot wählen zu können.

Der letzte ganze Tag in Lissabon war angefüllt mit einem Ausflug nach Fatima, dem Marienwallfahrtsort, und Nazare, das wegen der hohen Wellen weltweit als Surf-Hotspot bekannt ist.


Man erkennt, dass der Papst schon hier war. Der große Platz für Hunderttausende und der überdachte Altar im Freien war in einem Land mit 80% Katholiken notwendig.


Die neue (Beton-)Kirche mit ihrem freien Raum für 9000 Personen in Kirchenbänken ist schon beeindruckend. Wir erlebten teilweise einen Sonntagsgottesdienst, bei dem sicher 5000 Gläubige anwesend waren.

Nazare fuhren wir am Nachmittag an, aßen dort (Fisch oder Meeresfrüchte sind dort ein Muss) und erlebten den Sonnenuntergang, was ein großes Glück war.



























Das hat Appetit auf MEHR gemacht….

Die nächtliche A5 aus 10km Höhe